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Die Maus: Mal ein Haustier, mal ein Schädling

Eine Familie ohne Haustiere ist keine richtige Familie. Oder galt der Spruch den Kindern? Wie auch immer, sowohl Kinder, wie auch Haustiere können neues Leben in die eigenen vier Wände bringen. Und das ist vor allem dann möglich, wenn die eigenen vier Wände auch wirklich die eigenen sind. Denn Vermieter können innerhalb gewisser Grenzen durchaus festlegen, welche Haustiere denn in die Mietwohnung dürfen.

Hund, Katze, Maus und Ameisen?

ameise
francok35 / pixabay.com (public domain)
Ein Haustier ist dann ein Haustier, wenn sich die menschlichen Hausbewohner auch dafür entschieden haben. Und so kann eine Maus tatsächlich einmal als Haustier definiert werden, ein andermal als Schädling. Eine Maus im Käfig, die man sich in der Tierhandlung gekauft hat, ist sicherlich ein liebenswerter Zeitgenosse und bringt umtriebiges neues Leben in die gute Stube. Aber eine Maus, die aus eigener Entscheidung zum Mitbewohner wird, ist meistens eher ein Fall für die Schädlingsabwehr. Doch wie kommt eine solche Maus in die Wohnung? Manchmal genügt schon eine geöffnete Tür oder eine Garage, die nicht ganz verschließt und schon darf man einen solchen Schädling als neuen Mitbewohner begrüßen. Eine Maus in ihrem Käfig nimmt in aller Regel jene Nahrung zu sich, die man ihr zuteilt. Eine Maus auf freien Füßen knabbert im schlimmsten Fall die Vorräte im Keller leer. Und dabei kann es auch passieren, dass sie hier ein bisschen knabbert und dort ein bisschen knabbert. Und wer möchte schon Lebensmittel genießen, die von der Maus angeknabbert worden sind.

Andere Schädlinge

Schädlinge haben das Talent, sich möglichst gut verborgen zu halten. Man kann sie anhand des Schadens identifizieren, doch oft bekommt man sie als Mensch gar nicht zu Gesicht. Unheimlich kann es werden, wenn sie sich irgendwo im Haus durch den Trockenbau bewegen. Man hört die Schritte eines kleinen Nagers, den man noch nie gesehen hat. Das kann zu einem unruhigen Schlaf führen, denn Nagetiere sind zu allem Überfluss oft auch nachts besonders aktiv. Nicht nur Mäuse werden als Schädlinge bezeichnet. Auch Schaben und Bettwanzen können zu ungebetenen Gästen werden. Und Ameisen sind ganz besonders nachhaltige Schädlinge. Es nützt nichts, eine einzelne Ameise los zu werden. Ihr Platz wird bald schon von einem passenden Ersatz eingenommen. In der warmen Jahreszeit können auch Wespen in das Haus eindringen. Manchmal ist das Wespennest im Haus zu finden, manchmal auch außerhalb. Gegen Fliegen, Motten und Mücken hilft manchmal ein Anti-Fliegenspray oder ein Fliegengitter am Fenster. Manchmal hilft das alleine aber auch nicht.

Hilfe vom Kammerjäger

Manchmal hilft nur noch der Anruf beim Kammerjäger. Diese Berufsgruppe ist auf Schädlinge spezialisiert. In Bayern steht für diese Aufgabe die Schädlingsabwehr Niederbayern zur Option. Gut ist es, wenn ein solcher Kammerjäger über einen Notdienst verfügt, der auch an den Wochenenden erreicht werden kann. Denn die wenigsten Schädlinge sind gläubige Katholiken, die am Sonntag ihren Ruhetag feiern.

Der Nachbar muss nicht Bescheid wissen

Schädlinge im Haus zu haben, dass muss man nicht in der Zeitung veröffentlichen. Gut, wenn dann auch der Kammerjäger für Niederbayern im neutralen Fahrzeug anreist. Alles andere könnte auch die Nachbarschaft verunsichern. Es ist gewiss kein Nachteil, wenn die Angelegenheit schnell und diskret gelöst werden kann.

Gut, wenn man vorab die Kosten kennt

Transparente Kosten, welcher Kunde wünscht sich das nicht. Auch beim Kammerjäger sollte es möglich sein, sich vorab eine nachvollziehbare Preisspanne nennen zu lassen. Auch die Anfahrtskosten sollten dabei transparent sein.

Dann doch lieber ein richtiges Haustier

Manch ein gewolltes Haustier kann sogar dabei mithelfen, Schädlinge zu beseitigen. Dort wo eine Katze über die Wohnräume wacht, wird vermutlich keine Maus so schnell einziehen. Und auch Hunde sind bisweilen gute Wächter vor ungebetenen Gästen.

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