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Busfahren als Umweltschutz?

Umweltschutz und Klimaschutz, das sind komplizierte Themen. Denn genau genommen wissen wir gar nicht so viel über unser Klima und über die Wirkungen unseres vermeintlich zivilisierten Lebens auf die Umwelt. Auch wenn versucht wird, dies immer wieder vereinfacht darzustellen, die einfache Rechnung CO2 gleich Klimawandel hat in dieser verkürzten Form noch nie ein Meteorologe behauptet. Ganz im Gegenteil: Es wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass wir eigentlich sehr wenig über unser Klima wissen und über die Frage, wie sich dieses entwickelt. Die Politik hingegen beschließt, das Klima „um zwei Grad Celsius“ steigen zu lassen. Kann sie das denn auch. Doch es gibt auch Klimawandel-Skeptiker. So ist im Kabinett Trump als Umweltminister Scott Pruitt vorgesehen. Ein Mann, der sich immer recht skeptisch zur Behauptung, der Klimawandel sei primär vom Menschen gemacht, geäußert hat.

Was hinten rauskommt zählt...

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mariouli / pixabay.com (public domain)
Unabhängig von der Frage, ob unser Klima und damit verbunden der menschengemachte oder naturgegebene Klimawandel schon bis in alle Einzelheiten erforscht ist oder nicht, es mag kein schlechter Rat sein, möglichst wenige Emissionen zu erzeugen. Wenn wir unsere Energie mit Windkraft oder mit Hilfe der Sonne produzieren, dann hat das noch viele andere Vorteile als nur die Verringerung des Ausstoßes von CO2. Werden Kohlekraftwerke durch Windanlagen ersetzt, dann verbessert sich auch die Luft im Umfeld der Kraftwerke. Und Atomenergie hat nun wirklich keine Zustimmung mehr in der Bevölkerung. Bis heute ist die Frage nach einem Endlager ungeklärt und man darf skeptisch sein, ob ein solches wirklich jemals auf unserem Planeten gefunden werden kann. Wie kann man Sicherheit für strahlenden Atommüll über tausende von Jahre hinweg garantieren? Unter diesem Aspekt betrachtet, stellt sich die Frage, wie überhaupt ein einziges Atomkraftwerk jemals in unserem Land ans Netz gehen durfte. In unserem Land? Die Endlagerfrage ist rund um die Welt unbeantwortet geblieben.

Die Ökobilanz im Verkehrswesen

Mobilität gehört zu den Errungenschaften unseres modernen Lebens. Ob mit dem Auto, mit Bahn oder Bus oder gar mit dem Flugzeug. Kein Ort ist uns mehr zu weit um ihn zu bereisen kein Winkel im Hinterland zu klein, um ihn nicht zu erreichen. Doch diese Mobilität hat natürlich auch ihren Preis. Gut, wenn wir uns darüber Gedanken machen die Emissionen für unsere räumliche Flexibilität einmal auf den Prüfstand zu stellen. Sehr schlecht schneidet dabei das eigene Auto ab. Die Auslastung bei unserem individuellen fahrbaren Untersatz ist oft sehr schlecht. Wir fahren zu großen Teilen alleine in den Fahrzeugen, die von der Motorleistung her durchaus auch vier bis sechs Personen befördern könnten. Da schneiden Bahn und Bus schon viel besser ab. Wenn sie denn gut ausgelastet sind. Auf Flugreisen sollte man nach Möglichkeit verzichten, wann immer es geht.

Gute Auslastung im Busverkehr

Wie gut der Bus in ökologischen Fragen abschneidet hängt auch von seiner Auslastung ab. Und diese Auslastung kann auch verbessert werden, wenn die Fahrpläne gut abgestimmt sind und auch überall gut abgerufen werden können. Dies ist beim mona Verkehrsverbund im Allgäu sicherlich der Fall. Dieser Verkehrsverbund für die Region rund um Kempten veröffentlicht nicht nur die Fahrpläne einfach und nachvollziehbar online, sondern berichtet auch zeitnah über aktuelle Änderungen. Wenn es aufgrund einer Baustelle Änderungen im Fahrplan oder Verzögerungen im Busverkehr kommt, dann können Sie dies bequem von zu Hause aus mit dem PC oder von unterwegs mit dem Smartphone nachlesen. Auf diese Weise sind Sie immer auf dem neuesten Stand und können Ihre Zeitplanung entsprechend anpassen. Ein gut abgestimmter Busverkehr kann einen nicht unerheblichen Beitrag dazu leisten die vom Verkehr verursachten Emissionen zu bändigen und auch den Umwelt- und Klimaschutz auf diese Weise einen kleinen aber feinen Schritt voran bringen.

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