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Mit Haustier auf Partnersuche

Haustiere machen Arbeit und bereichern das Leben

Wer ein Haustier hält, hat sich damit ein großes Stück Arbeit und Verantwortung in sein Leben geholt. Egal ob es sich dabei um Fische, Schildkröten, Wellensittiche, Meerschweinchenoder oder einen Hund handelt, jede Tierart benötigt Aufmerksamkeit, Betreuung und Pflege, was wiedrum Zeit und Geld bedeutet. Und man ist angebunden, denn mit Haustier kann man nicht so einfach mal ein paar Tage verreisen. Damit schränken sich Haustierhalter zunächst einmal selbst ein.

Auf der anderen Seite bekommen sie sehr viel zurück, denn das Leben mit Tieren bereichert das eigene Leben. Den einen beruhigt der Blick ins Aquarium, der andere freut sich den ganzen Tag auf den abendlichen Rundgang mit dem Hund und wieder ein anderer kuschelt gerne mit dem Hasen oder der Katze.

Haustiere sind Lebewesen mit eigener Persönlichkeit. Sie reagieren nicht nur auf die Anwesenheit des Menschen, sie gestalten die Beziehung auch aktiv mit, „sprechen“ mit Herrchen oder Frauchen.

Nicht zuletzt dadurch vertreiben sie die Einsamkeit. Sie fördern auber auch Verantwortungsbewusstsein, geben dem Alltag Struktur, halten ihre Besitzer in Bewegung und werden zu Freunden des Menschen.

Haustiere eignen sich daher für Familien ebenso wie für ältere Menschen und Singles. Wichtig ist nur, das richtige Haustier zu finden.

Wahl des Haustieres

katzi
castleguard / pixabay.com (public domain)
Für welches Haustier man sich entscheidet, sollte maßgeblich von der eigenen Vorliebe bestimmt sein, aber auch, wieviel Zeit man hat und wieviel Geld. Ein Hund kostet nicht nur in der Anschaffung mehr als ein Meerschweinchen, auch die tägliche Futterration belastet den Geldbeutel in ganz anderem Maße. Für einen Hund braucht man zudem einen Impfpass, muss man Hundesteuer zahlen und die Haltung muss vom Vermieter genehmigt sein. Hunde müssen regelmäßig ausgeführt und erzogen werden, damit sie nicht durch Unarten negativ auffallen. Fische kann man einfach kaufen, ohne irgendjemand davon zu erzählne und sie verursachen auch keine Zusatzkosten.

Ein Hamster ist nachaktiv und kann dann durch seine Quirligkeit die Nachtruhe der Menschen stören, während er tagsüber seine Ruhe haben möchte. Katzen sind Einzelgänger, sind oft mehr an die Umgebung als an den Menschen gebunden und manchmal tagelang unterwegs, bevor sie sich wieder blicken lassen.

Ein Tier muss zu dem Menschen passen, der es hält und umgekehrt, erst dann wird eine glückliche Beziehung daraus.

Haustiere fördern soziale Kontakte

Wer ein Haustier hat, hat einerseits nicht den Freiraum, den Menschen ohne Tiere haben, andererseits können gerade Tiere die sozialen Kontakte zu Mitmenschen fördern. Wer mit seinem Tier unterwegs ist, bekommt erhöhte Aufmerksamkeit und wird leichter angesprochen. Besonders große Anziehungskraft übt der Haustierbesitzer natürlich auf andere Haustierbesitzer aus, erst recht, wenn es sich um ein ähnliches oder gar rassengleiches Tier handelt.

Aber auch die Tatsache, dass jemand einen Papagei, ein Aquarium mit einem Axolotl besitzt oder eine Vogelspinne besitzt, kann dazu führen, dass man diese Person gerne besucht.

Für Menschen mit Haustieren gibt es eigene Vereine und Foren im Internet, damit man sich über diverse Fragen und Probleme austauschen und Rat holen kann, auch so wird der Kontakt mit Gleichgesinnten gepflegt.

Haustierhalter in der Partnersuche

Haustiere üben einen wesentlichen Einfluss auf die Partnersuche aus, die durch das Tier gleichzeitig erschwert wie erleichtert werden kann.

Eine Erschwernis ist die eingeschränkte Flexibilität und reduzierte Freizeit, welche die Pflege des Tieres mit sich bringt. Haustierbesitzer können seltener einer spontanen Einladung folgen und gehen insgesamt seltener aus, als Menschen ohne Tier.

Andererseits selektiert ein Haustier allein durch seine Anwesenheit potentielle Partner schon vor, das heißt, diejenigen, die man näher kennenlernt teilen bereits einige Interessen. Wer mit Haustieren nichts anfangen kann, wird sich von vornehereinnzurückhalten. Denn beiden Seiten ist klar: Ein potentieller Partner muss das eigene Haustier mögen.

Eine solche Partnerselektion kann man selbst noch einmal forcieren, denn inzwischen gibt es für die Zielgruppe Haustierbesitzer Singlebörsen, wie z.B. pet-singles.com. Hier können Hundebesitzer und Co. gezielt nach Singles in der eigenen Umgebung suchen, die ebenfalls Haustiere besitzen oder gerne eines hätten. Über diverse Partnerkriterien lassen sich daraus noch einmal die herausfiltern, mit denen man mehr teilt, als die Liebe zum Tier, die zwar wichtig, aber nicht allein tragend ist.

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