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Heizen mit Kaminholz

kaminholz
Pexels / pixabay.com (public domain)
Es gibt Orte auf unserem Planeten, da stellt sich die Frage der Heizkosten nicht. In tropischen Regionen braucht ein Haus eigentlich keinen Ofen und auch über die Fassadendämmung muss man sich keine Gedanken machen. Da geht es oft eher um die Frage, wie die Räumlichkeiten denn ausreichend gekühlt werden können. Eine leichte Bauweise senkt dann auch die Immobilienpreise und niemand wird sich Sorgen darüber machen, zu viel schädliche Emissionen durch den Schornstein zu pusten. Doch so sieht es in Deutschland leider nicht aus. Wer nicht gerade in einem Niedrigenergiehaus wohnt, braucht auch eine Heizung und sollte am besten gleich beim Hausbau darüber nachdenken, wie die Immobilie geheizt werden soll. Und selbst die eine gut gedämmte Immobilie sollte nicht gänzlich auf die Heizung verzichten. Spätestens dann, wenn denn einmal ein sehr kalter Winter kommt, wird man sie vermissen.

Heizen mit Strom?

Viele Möglichkeiten bieten sich an, die Wohnung zu heizen. Manche davon plagen die Umwelt, andere entleeren die Brieftasche. Manche machen sogar beides gleichzeitig. Stromheizungen: Bis in die 1980er Jahre hinein wurden sie sogar gefördert. Und zwar in Gestalt von Nachtspeicheröfen. Während in der Nacht besonders wenig Strom verbraucht wurde und die Kraftwerke Überkapazitäten produzierten, wurden die Nachtspeicheröfen mit Wärme versorgt, die sie dann im Verlaufe der kommenden 24 Stunden an die Räumlichkeiten weitergeben sollten. Wärme zu speichern ist immer mit einem erheblichen Energieverlust verbunden und so sind diese Öfen heute nicht mehr sehr beliebt. Außerdem bieten immer weniger Stromanbieter einen gesonderten Nachtstrom-Tarif an. Und dieser ist auch nicht mehr so günstig, wie das in den 1970er oder 1980er Jahren vielleicht einmal der Fall war. Mit Strom zu Heizen bedeutet meistens auch: Rohstoffe verbrennen um Strom zu erzeugen und aus diesem Strom wieder Wärme produzieren. Das ist nicht sehr effektiv. Erdwärmepumpen sind genau genommen auch Heizungen, die mit Strom betrieben werden. Diese benötigen allerdings nur sehr wenig Strom und sind deshalb tendenziell kostengünstig und setzen eher wenig Emissionen frei.

Heizen mit Kohle, Öl und Gas?

Kohle, Öl und Gas sind fossile Energieträger, die sich nicht erneuern können. Sind die Vorräte aufgebraucht, dann ist auch Schluss mit dieser Energiequelle. Nun wurde schon in den 1980er Jahren behauptet, die Ölvorräte unseres Planeten würden kaum mehr für 30 Jahre, höchstens für 40 Jahre ausreichen, doch offenbar hat man neue Quellen gefunden und noch immer ist es möglich, mit Öl oder Gas zu heizen. Die Förderung von Kohle wird in Deutschland in diesen Jahren gänzlich eingestellt, wer mit Kohle heizen möchte, muss diese künftig aus dem Ausland beziehen. Das spielt für die Kosten aber keine große Rolle, die in Deutschland geförderte Kohle war zuletzt ohnehin teurer als die Import-Kohle. Es ist allerdings anzunehmen, dass die Preise für Kohle, Gas und Öl kontinuierlich steigen werden, je knapper die Rohstoffe in der Zukunft sein werden. Und für den Umweltschutz sind alle drei Konzepte keine Paradebeispiele. Der US-Amerikanische Präsident Donald Trump spricht zwar von der Förderung „sauberer Kohle“, die Wissenschaft ist sich aber noch nicht so recht Einig darüber, ob so etwas wirklich möglich ist.

Die Alternative: Mit Holz heizen!

Wer erinnert sich noch an die kleine Wohnung der Großmutter? Vielleicht stand ein Holzofen in jedem Zimmer? Vielleicht wurde sogar der Herd in der Küche mit Holz betrieben? Oder wurde sogar das warme Wasser im Badezimmer mit einem Holzboiler betrieben? Dann war auch die Nasszelle stets gut geheizt.

Und was früher gut war, wird manchmal auch wieder modern. Holz nimmt CO2 in sich auf und gibt dieses beim Verbrennen wieder an die Umwelt ab. Wenn Sie sich für das Heizen mit Kaminholz interessieren, dann sollten Sie unbedingt auch dieser Webseite vorbeischauen.

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