Umwelt
Tierwelt

Wenn die Familie Zuwachs bekommt - ein Welpe zieht ein

Wie bereitet man sich und sein Heim auf einen Hundewelpen vor?

Der Hund gehört noch immer zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Dennoch sollte man sich vorab genau überlegen, ob man dem Tier tatsächlich gerecht werden kann. Anders, als vielleicht Zierfische oder ein Hamster, braucht ein Hund Erziehung und Zuwendung. Das ist nicht zu unterschätzen. Deshalb ist vorab zu klären, ob sich wirklich alle Familienmitglieder einen kleinen Hund als tierisches Familienmitglied wüschen. Und idealerweise sollte niemand eine Hundehaarallergie haben. Eine weitere entscheidende Frage ist der Zeitaspekt. Ein Hund kann nicht dauerhaft alleine sein. Er gehört zu den Rudeltieren. Lässt es sich also mit Beruf und Familie vereinbaren, wenn noch ein Hund dazu kommt? Der Vierbeiner hat seine Bedürfnisse. Ihn stören Wind und Wetter wenig, Auslauf ist für ihn entscheidend. Während man selbst vielleicht gemütlich am Kamin sitzen möchte, will Bello Gassi gehen, auch, wenn es draußen dicke Flocken schneit. Eventuell muss für den Hund eine Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung stehen, wenn man in den Urlaub fahren möchte. Mit dem Hund ist zudem ein finanzieller Aspekt verbunden. Kosten, die auf Hundehalter zukommen, sind Tierarzt, möglicherweise Versicherung, Steuern und vielleicht Hundeschule. Man sollte ebenso bedenken, dass Hunde zwischen 10 und 15 Jahre alt werden können. Wer sich einen Welpen anschafft, hat also die nächsten 15 Jahre einen treuen Begleiter.

Ein Welpe ist eine Herausforderung

Wer sich einen Welpen anschafft, der muss in erster Linie Geduld haben. Selbstverständlich sind Welpen süß und bezaubernd. Doch sie sind keinesfalls stubenrein und haben noch keinerlei Erziehung. „Steh“, „Platz“ und „Sitz“ müssen sie erst lernen. Es kann gut sein, dass Schuhe zum Lieblingsspielzeug mutieren und das eine oder andere Kissen kaputt geht. Wenn Frauchen oder Herrchen das Haus verlassen, kann das für den Welpen ganz furchtbar sein und wird in dementsprechend lautem Gejaule enden. Dass es nicht immer erfreulich ist, wenn man Menschen anspringt, muss der Welpe auch erst realisieren. Ein Hund ist eben kein hübsches, modisches Accessoire und auch kein Vorzeigeobjekt, um das man sich kümmert, wenn man gerade Lust darauf hat. Im Idealfall wird der Hund tatsächlich zum besten Freund des Menschen. Doch dazu muss man als Hundebesitzer auch einiges investieren.

Grundausstattung - was sollte zu Hause nicht fehlen

hund
© Gisela Peter / pixelio.de
Der materielle Aufwand ist nicht besonders hoch. Geduld und Ausdauer sind, wie erwähnt, die wichtigsten Voraussetzungen, um sich einen Welpen anzuschaffen. Und mit kleineren Verlusten sollte man auch umgehen können. Ganz wichtig ist ein Platz zum Schlafen für den kleinen Racker. Ein Hundebett gehört also in jedem Fall zur Grundausstattung. Genauso wichtig sind Futter- und Wassernapf. Für unterwegs, also für die Fahrt zum Tierarzt oder zu einem Ausflugsziel, ist eine Transportbox günstig. Eines der ersten Dinge, die Bello lernen muss, ist das Gehen an der Leine, die demzufolge ebenso wenig fehlen darf. Damit die Hinterlassenschaften nicht auf den Gehwegen liegen bleiben, benötigen die Besitzer etwas zum Aufsammeln der Hundehäufchen. Für die Fellpflege empfiehlt sich eine Bürste. Wenn nicht nur Schuhe dem vierbeinigen Familiennachwuchs zum Opfer fallen sollen, ist Hundespielzeug anzuraten. Dann steht einer glücklichen Beziehung zwischen Hund und Herrchen hoffentlich nichts mehr im Wege.

Umwelt & Tierwelt
Apfel