Umwelt
Tierwelt

Elektrosmog: Unsichtbar und trotzdem oft ein Problem

„Was ich nicht sehe, glaube ich nicht!“ Eine alte Aussage von so manchem schlicht gestrickten Atheisten. Doch spätestens in Zeiten der drahtlosen Internetverbindung sollte man vielleicht zweimal über einen solchen Satz nachdenken. Denn unser Handy, der Desktop-PC und sogar unser Fernseher sind heute drahtlos mit dem Internet verbunden. Da ist kein Kabel mehr zu sehen und doch finden die Daten ihren Weg zu den gewünschten Endgeräten. Was für Wunderwerke der modernen Technik. Ein kabelgebundenes Netzwerk bringt es mit sich, dass die Geräte praktisch immer am selben Ort stehen müssen. Wir können schließlich nicht jeden Tag die Kabel neu verlegen. Und so ist das W-LAN der Schlüssel zum mobilen Datenaustausch.

Krankheitsbeschwerden durch Elektrosmog?

elektrosmog
music4life / pixabay.com (public domain)
Für nicht wenige Menschen ist das Funknetzwerk aber auch die Ursache für so manches Leiden. Denn die Strahlen suchen sich schließlich nicht nur ihren Weg zum Endgerät, sondern sie strahlen zwangsläufig ja auch durch unseren Körper. Und durch unser Gehirn. Das ist eine Fülle an Strahlungen, wie sie unser Organismus vor wenigen Jahrzehnten noch nicht kannte. Und dieses Phänomen ist auch unter dem Begriff „Elektrosmog“ bekannt. Ist es verwunderlich, dass immer mehr Menschen an Kopfschmerzen oder auch an Depressionen leiden? Auch Schlafstörungen und der immer wieder auftretende Tinnitus können ihre Ursache beim Elektrosmog haben. Ist es nicht verwunderlich, dass mit wachsen der drahtlosen Datenverbindungen auch diese Krankheiten in den vergangenen Jahren zugenommen haben? Doch es gibt auch andere Krankheitsbilder, die mit dem Elektrosmog in Verbindung gebracht werden: Auch zunehmend häufige Diagnosen in Sachen ADHS und Konzentrationsstörungen werden im Kontext des Elektrosmogs genannt. Ja, sogar Blasenschwäche, Gelenkschmerzen bis hin zur Leukämie könnten durch den Elektrosmog begünstigt werden.

Quellen für den Elektrosmog

Gut, wer eine Funkantenne direkt neben dem Haus stehen hat, kann sich schon ein Bild darüber machen, wo ein Großteil der Strahlungen herkommen. Sicherlich ist es erfreulich, wenn die Handyverbindung rollt wie eine Schneelawine im Winter. Doch direkt neben der Antenne zu wohnen, das kann gesundheitlich dann doch ins Auge gehen. Doch es gibt noch viele andere potentielle Quellen für den Elektrosmog. Das können Kabel in den Wänden oder unter dem Trockenbau sein. Und natürlich auch das W-LAN, das über den Router alle unsere Informationsgeräte mit den gewünschten Daten versorgt. Und das werden in unserem digitalen Leben natürlich immer mehr Endgeräte. Während es früher genügte, den PC per Kabel mit dem Router zu verbinden, so wünschen wir uns heute diesbezüglich mehr Mobilität. Das internetfähige Handy wird in der eigenen Wohnung per W-LAN mit dem Internet verbunden und sogar der Fernseher bezieht heute sein Programm oft primär über das globale Netz. Immer mehr Menschen verabschieden sich gar gänzlich vom linearen Fernsehprogramm und setzen ausschließlich auf die Mediatheken und kostenpflichtige Digitalanbieter. Ja sogar die moderne Fernsehbedienung baut ein WiFi Netzwerk mit dem Fernseher auf.

Umwelt & Tierwelt
Apfel